Bündnis 90/ Die Grünen Kreis Calw

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Wenn Politik auf Handball trifft: Cem Özdemir trainiert mit dem TSV Calw

20.01.26 –

Sporthalle statt Podium: Unser Spitzenkandidat für das Amt des Ministerpräsidenten, Cem Özdemir, hat bei einem Besuch in Calw gezeigt, dass Politik und Sport mehr verbindet, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Gemeinsam mit unserem Landtagskandidaten Fynn Rubehn trainierte er mit A- & B-Jugend-Handballern der Spielgemeinschaft Hirsau-Calw-Bad Liebenzell und sprach im Anschluss im TSV Sportzentrum zu Vertretern des gastgebenden TSV Calw, weiterer Sportvereine und Gäste.

Als ehemaliger Handball-Torwart kennt Cem Özdemir den Sport aus eigener Erfahrung. Entsprechend engagiert stellte er sich trotz erst im November gebrochener Finger ins Tor und nahm die Würfe der Nachwuchsspieler an – mit Ehrgeiz, Humor und sichtlicher Freude. Schnell wurde klar: Hier ging es nicht um Wahlkampfposen, sondern um den direkten Austausch mit Vereinen und Ehrenamtlichen.

Im Mittelpunkt des Gesprächs stand die Bedeutung von Sportvereinen für die Gesellschaft. Özdemir machte deutlich, dass Baden-Württemberg und auch Städte wie Calw zunehmend von äußeren Krisen und Unsicherheiten betroffen seien, zum Beispiel durch die Zölle der USA. Umso wichtiger seien Orte, an denen Menschen zusammenkommen, Verantwortung übernehmen und füreinander einstehen. Sportvereine leisteten hier einen unschätzbaren Beitrag. Sie vermittelten Werte wie Teamgeist, Fairness und Durchhaltevermögen – Tugenden, die gerade dann wichtig seien, wenn Gesellschaft und Demokratie unter Druck geraten. „Hart in der Sache, aber immer fair“, so beschrieb er die Haltung, die im Sport selbstverständlich sei und auch im politischen Miteinander mehr Raum brauche. Nicht nur für die Gesellschaft, sondern auch für die eigene Gesundheit tue man damit viel gutes in jedem Alter.

Landtagskandidat Fynn Rubehn unterstrich diese Sichtweise aus eigener Erfahrung. Obwohl seine sportliche Leidenschaft als aktiver DLRG-Retter eigentlich dem Schwimmen gilt, ließ er es sich nicht nehmen, beim Handballtraining mitzuspielen und wurde von Özdemir auch für seine guten Würfe gelobt. Gerade das Thema Schwimmen liegt ihm besonders am Herzen: Rubehn will sich dafür einsetzen, dass Calw wieder über ein Hallenbad verfügt. „Schwimmen ist keine Kür, sondern eine lebenswichtige Fähigkeit“, betonte er. Nur mit ausreichenden Wasserflächen könnten Kinder sicher schwimmen lernen – eine Aufgabe, die Bildung, Vereine und Kommunen gemeinsam tragen müssten.

TSV Geschäftsführer Benjamin Knoll, Özdemir und Rubehn sind sich einig, dass die Ehrenamtskarte, für die Calw Modellregion ist, langfristig und flächendeckend erweitert werden sollte. Das Ehrenamt sei ein wichtiges Rückgrat unserer Gesellschaft und sollte somit nicht nur in Sportvereinen, sondern auch der Vielzahl anderer Vereine unterstützt werden – von der Tafel über die freiwillige Feuerwehr. Vereine ermöglichen es, mit Menschen unterschiedlichster politischer Ansichten und Lebensrealitäten in Kontakt zu kommen. Das verbindet über Unterschiede hinweg.

Der Besuch endete mit vielen Gesprächen, Handschlägen und einem gemeinsamen Fazit: Wer Demokratie stärken will, muss Vereine stärken – auf dem Spielfeld, im Ehrenamt und in der politischen Unterstützung.

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Bildung und Erziehung | Landes- und Bundespolitik | Pressemitteilung

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